2016
Nieuwe Wilden, Groninger Museum
German Neoexpressionism From The 1980′s
30 April 2016 to 23 October 2016

 

 

 

2012
Camera Work Contemporary Gallery, Berlin, “Color”

 

2012/ 2013
Richard Saltoun Gallery, London, “Transformer”

 

2013
Kunsthaus Interlaken, “Expressiv / Exzessiv”

 

2014
Maison Europeenne de la Photographie, Paris, “Luciano Castelli Selfportraits 1973 – 1986″

 

2015
National Museum of China, Beijing, “Oriental Abstraction vs Western Figuration – A Dialogue between Tan Ping and Luciano Castelli”

 

2015
Städel Museum Frankfurt, “Figurative Malerei in der BRD der 80er Jahre“
http://80er.staedelmuseum.de

 

2015
Centre Culturel Suisse, Paris, „PERFORMANCE EN SUISSE DE 1960 – 2015″

Un performeur qui a du chien

Luciano Castelli a été le symbole d’une période artistique plus folle, moins conventionnelle et plus militante qu’aujourd’hui.

Il était une fois, il y a bien longtemps, une époque où l’on dépassait systématiquement les limites. Une époque hybride où on se bornait à imiter le « transformeur », avec conviction. C’était le début des années 1970. L’art s’inspirait de la vie, la vie devenait l’art, l’artiste devenait l’œuvre d’art. Les anciennes limites entre genre et sexe, homme et femme, image et musique, peinture et photographie, performance et film – toutes ces catégories artificielles, et qui n’ont d’ailleurs jamais été « artistiques » –, ne demandaient plus qu’une seule chose : être dépassées. Luciano Castelli a grandi à cette époque et il n’en était pas un simple figurant, mais l’incarnation même. Avec son rayonnement androgyne et hyper érotique – à la fois peintre, musicien, cinéaste –, il incarnait à la perfection le concept d’artiste comme œuvre d’art : il montrait avec son propre corps ce que d’autres montraient avec des peintures. D’abord dans le monde « bohème » de Lucerne, ensuite dans les images « photoréalistes » de Franz Gertsch.

Luciano Castelli ne se mettait pas en scène, il restait lui-même, depuis ses premières performances, par exemple en 1971 à la fondation De Appel à Amsterdam, jusqu’aux concerts de ce groupe d’amateurs géniaux, Geile Tiere, où il jouait de la basse et chantait. En 1978, il déménage à Berlin- Ouest pour devenir très vite un des Boys de la Galerie de la Moritzplatz. Faisant partie des nombreux « nouveaux fauves », adulé, Luciano a été et est toujours resté Castelli, son propre performeur. La scène faisait partie intégrante de son quotidien, la légendaire discothèque Dschungel ou tout simplement l’espace urbain qu’il utilisait comme coulisse. Comme par exemple lors de sa mythique performance The Bitch and Her Dog, où tenu en laisse par Salomé, il traverse la gare et un centre commercial à Lyon, qui plus est, fief de l’élégante bourgeoisie. Il était une fois une époque où les beaux-arts étaient synonymes du dépassement systématique des limites. Reviendra-t-elle ?

Heinz Peter Schwerfel, critique d’art et cinéaste.
http://www.pprocess.ch/fr/artists/30/luciano-castelli.html

 

2015
Galerie Andrea Caratsch Zürich, PIPE DREAM / Araki, Castelli, Molinier, Newton, Pierre & Gilles

 

2015
Swiss Institute/ Contemporary Art, New York,
WORK HARD: SELECTIONS BY VALENTIN CARRON, Sculpture by Luciano Castelli

 

 

 

2015
Plutschow Gallery, Zürich Zürich, “HORIZON”

 

 

2016
SPSI Art Museum Shanghai, “Chinas Abstraktion und die Figuration des Westens”
http://huadong.artron.net/20160401/n827630.html

 

 

 

Der zur Ausstellung erschienene Artikel vom 1.4.2016 aus “Astro.net”, dem bedeutendsten Kunstportal in China mit täglich über 8 Mio. Besuchern wurde aus dem Chinesischen von Zhang Yan übersetzt.

http://huadong.artron.net/20160401/n827630.html

 

Erstes Weiß-Wand-Projekt in einem chinesischen Museum Kollision zwischen den Künstlern Tan Ping und Luciano Castelli

Die Ausstellung „ CHINAS ABSTRAKTION UND DIE FIGURATION DES WESTENS“ im SPSI Art Museum Shanghai ist ein weiterer Dialog nach der Ausstellung im „National Art Museum of China, Peking“ zwischen den beiden Künstlern und deren Kulturen.

Allerdings musste das ursprüngliche Projekt, aufgrund äusserer Umstände, neu überdacht werden, verriet die Kuratorin Dr. Huang Mei: die Bilder von Luciano Castelli wurden nicht rechtzeitig ins Museum in Schanghai transportiert, doch ein Künstler wie er lässt sich davon nicht aufhalten, sondern inspirieren. Was Luciano Castelli unter „Druck“ versteht, formuliert er in seiner Frage an Tan Ping: „Ich habe die Idee, hast du den Mut?“

Drei Tage, 500 Meter Ausstellungslinie, eine Ausstellungsfläche von 1500 Quadratmeter, das sind die Stichwörter für die Zusammenarbeit von Tan Ping und Luciano Castelli bei dem ersten Weiß-Wand-Projekt. Die Initiative ist eine grosse Herausforderung in Bezug auf Malerei, für eine Konzeption im Raum, sowie für die Interaktion der beiden Künstler mit ihren unterschiedlichen Ausdrucksformen, mit denen sie ein freies künstlerisches Werk schaffen.

Der künstlerische Werdegang von Tan Ping durchläuft viele Stationen vom Realismus zur Abstraktion, von seinem Studium in Europa bis zur Rückkehr nach China. Seine Leitgedanken bei der künstlerischen Arbeit umkreisen ständig zwei Kernpunkte: erstens die Reflexion der eigenen Tradition im Vergleichssystem der westlichen Gegenwartskunst und zweitens, von der Kunstlogik der chinesischen Gegenwartskunst und ihrem kunsthistorischen Kontext ausgehend, eine vom Westen distanzierte Methodik mit eigenen Ausdrucksmitteln finden.

Der Schweizer Künstler Luciano Castelli arbeitet in unterschiedlichen Medien: Malerei, Photographie, Film, Musik und Skulptur, die sich gegenseitig bedingen. In seinem Werk ist das Selbstbild ein Arbeitsschwerpunkt, Seine Werke lassen unterschiedlichste Eigenschaften, Emotionen und Rollen gegenständlich werden Er selbst ist der Akteur auf der von ihm jeweils gewählten Bühne, der Malerei, dem Film, oder der Photographie.

Kommentare aus dem Symposium zur Ausstellung :
Hr. Li Lei (Vizedirektor des Museums der Shanghaier Akademie für Malerei und Skulptur):
„Das Weiß-Wand-Projekt hat eine neue Seite in der chinesischen Kunstgeschichte aufgeschlagen. Zwei hervorragende Künstler mit großer visueller Lebenskraft integrieren sich gleichzeitig in einen bestimmten Raum, so was gab es in der chinesischen Kunstgeschichte noch nicht. Das hat auch den geplanten Dialog überschritten, und man kann sogar von einer geistigen Integration sprechen. Die philosophisch geprägte und lebensfreudige Präsentation in einem gemeinsamen Raum macht sie zu einem einmaligen und unwiederholbaren Ereignis. Die Praxis dieses Projekts hat metaphorische Bedeutung.“

Der Kunstkritiker Li Xu beschreibt sein Gefühl mit Liebe und Neid gegenüber dieser Ausstellung. Sie sei überraschend, einzigartig und professionell. „Die Entscheidung zu dieser installativen Arbeitsweise unter großem zeitlichen und psychischem Druck beweist die langjährigen künstlerischen Erfahrungen, der Zwischenfall führt zu einem Zusammenstoß von zwei unterschiedlichen Kunstsystemen – und schafft neue Effekte.“

Nach dem Ende dieser ephemeren Ausstellung werden die Wandgemälde wieder verschwinden.
„Von weißen Wänden zu weißen Wänden, dieser Projekt wird dann erst vollendet,“ so Tan Ping, „darin liegt gerade der Sinn dieser Ausstellung. Von nichts zu etwas, von etwas zu nichts – das entspricht auch den Werteeinstellungen von positiven Energien.“
Xiao Gu, der Direktor der Shanghaier Akademie für Malerei und Skulptur hat dieses Projekt ermöglicht. Seine Bereitschaft, sich nicht nur auf etwas derart Ungewisses einzulassen sondern es auch mit voller Kraft zu unterstützen, zeichnet ihn als Visionär aus.